Die wichtigsten Themen der häufig gestellten Fragen zur Fertigung in Mexiko:

Expandieren nach Mexiko

Was spricht für eine Fertigung in Mexiko?

Mexiko ist heute der achtgrößte Fertigungsstandort der Welt und belegt den siebten Rang im Wettbewerbsindex von Deloitte. Die Fertigungsbranche Mexikos wächst kontinuierlich dank qualifizierter Arbeitskräfte, geringer Kosten und Marktanbindung an branchenführende Unternehmen.

Im Jahr 2017 erzielte das Land einen Gesamtexportwert von 409,5 Milliarden USD.

Als Partner in 13 Freihandelsabkommen mit 45 Ländern profitiert Mexiko von Zugang zum Weltmarkt und bietet zudem einen wachsenden inländischen Markt.

Ist Mexiko ein sicherer Fertigungsstandort?

Ja. Tausende ausländische Unternehmen fertigen Produkte in Mexiko. Spezielle Programme sorgen für sichere Arbeitsbedingungen sowie für den Schutz von Anlagen und Betrieben.

Betriebssicherheit

Wie eröffne ich einen Fertigungsstandort in Mexiko?

Abhängig von Ihren Anforderungen hinsichtlich Logistik, Arbeitskräften und Zulieferern gibt es verschiedene Möglichkeiten für die Eröffnung eines Fertigungsstandorts in Mexiko.

Die häufigsten Geschäftsmodelle umfassen:

(1) selbstständige Standorteröffnungen

(2) Offshoring-Dienstleister

(3) Joint Ventures

(4) Auftragsfertigungsstandorte und

(5) Fertigungscommunitys.

Jedes dieser Modelle bringt Vor- und Nachteile in Bezug auf Gründungs- und Betriebskosten, Risikopotenzial und Kontrolle mit sich.

Erfahren Sie mehr über die fünf Geschäftsmodelle für eine Fertigung in Mexiko.

Welche Standorte eignen sich am besten für die Warenproduktion?

Je nach den Anforderungen Ihres Unternehmens in Bezug auf Arbeitskräfte, Logistik und Fertigungsanlage können sich unterschiedliche Standorte innerhalb Mexikos als optimal erweisen.

Der geografische Standort wirkt sich direkt auf logistische Faktoren wie Lieferketten, Infrastruktur zur Beförderung von Mitarbeitern und auf regionale Bestimmungen aus, die eine problemlose Fertigung in Mexiko ermöglichen.

Zudem muss das lokale Angebot an Arbeitskräften berücksichtigt werden. Hierzu gehören Aspekte wie Demografie, Lohngefüge, Fluktuation von Arbeitskräften, Arbeitsethik, Gewerkschaftstätigkeit sowie die Bevölkerungszahl.

Der Zugang zu Aus- und Weiterbildungen ist ein weiterer wichtiger Faktor bei der Entscheidung für einen Fertigungsstandort in Mexiko.

Wenn es darum geht, einen Standort auszuwählen und Industrieimmobilien zu mieten oder zu kaufen, sollten Sie Ihre spezifischen Anforderungen an die Fertigungsanlage im Blick haben.

Hier erhalten Sie weitere Informationen zur Auswahl eines Standorts.

Ist es vorteilhafter, in Grenznähe oder im Landesinneren zu produzieren?

Wenn die in Mexiko produzierten Waren für die Einfuhr in die USA oder nach Kanada bestimmt sind, bieten grenznahe Orte Vorteile, da die Frachtkosten niedriger sind. Weiter von der Grenze entfernte Standorte in Mexiko können Ihnen jedoch einfacheren Zugang zu Liefernetzwerken und Seehäfen ermöglichen. Im Landesinneren ist das Angebot an Arbeitskräften in der Regel größer und es lassen sich hier Kosten sparen. Zugleich kann der Zugang zu Lieferanten und Kunden in den USA mit höherem Aufwand verbunden sein. Standorte nahe der Grenze Mexikos weisen eine stärkere Fluktuation von Arbeitskräften und höhere Gesamtkosten auf – dafür bieten sie einfachen Zugang zu Lieferanten und Kunden in den USA.

Die Regionen im Landesinneren Mexikos und in Zentralmexiko überzeugen mit einer geringeren Mitarbeiterfluktuation bei gleichen Fertigungsmöglichkeiten und Qualitätsstandards. taatlich geförderte regionale Ausbildungs- und Branchenentwicklungsmaßnahmen haben hier zu mehr ausländischen Direktinvestitionen, einer gesteigerten Produktivität und einem wachsenden Bruttoinlandsprodukt geführt. Obgleich diese Regionen tiefer im Landesinneren liegen, gewährleistet die Infrastruktur eine gute Anbindung an die USA.

Hier erhalten Sie weitere Informationen zur Auswahl eines Standorts.

Welche sind die wachstumsstärksten Branchen in Mexiko?

Zu den wachstumsstärksten Branchen in Mexiko zählen die Medizingerätefertigung, die Kunststoffverarbeitung im Spritzgussverfahren und die Elektronikfertigung.

Die meisten Hersteller von Medizingeräten haben ihren Sitz in Tijuana und Jalisco. Die mexikanische Medizingerätebranche fertigt spezialisierte Produkte für unterschiedlichste Geräte und Technologien.

In weiteren Regionen werden mit Verfahren wie der Spritzgussverarbeitung von Kunststoff und im Bereich Maschinenbau Produkte für andere Branchen hergestellt. Diese Produktionsstandorte liegen vor allem in den Bundesstaaten Querétaro, Jalisco, Nuevo León, San Luis Potosí sowie in Mexiko-Stadt.

Die Elektronik- und EMS-Branche in Mexiko ist jung und entwickelt sich derzeit stark, besonders in Tijuana, Ciudad Juárez und Guadalajara.

Die bereits etablierten Branchen Fahrzeugbau sowie Luft- und Raumfahrt wachsen weiterhin. Der Fahrzeugbau ist insbesondere in der Bajío-Region erfolgreich. Dort werden unterschiedlichste Prozesse ausgeführt, von der Komponentenfertigung über die Montage bis hin zur Herstellung von Aftermarket-Produkten. Die Bajío-Region umfasst die mexikanischen Bundestaaten Guanajuato, Querétaro, Aguascalientes, Jalisco und San Luis Potosí.

In der Luft- und Raumfahrtbranche werden vor allem Komponenten für Flugzeugmotoren sowie Turbinen und Kabelstränge produziert. Die Luft- und Raumfahrtbranche ist in den Bundesstaaten Sonora, Chihuahua, Baja California, Querétaro und Nuevo León angesiedelt.

Hier erfahren Sie mehr über zukunftsweisende Branchen in Mexiko.

Welchen steuerrechtlichen Status haben Unternehmen mit Standort in Mexiko?

Wenn ein Unternehmen einen Standort im Ausland unterhält, über den fortlaufend Umsatz erzielt wird, wird es als Unternehmen mit Betriebsstätte in dem entsprechenden Land registriert. Unter Umständen kann der ausländische Staat auf den vor Ort erzielten Umsatz Steuern in Höhe der lokal geltenden Steuersätze erheben.

Verschiedene Länder folgen bei der Besteuerung von Unternehmen unterschiedlichen Standards. Die wirtschaftlichen Bestimmungen, Abkommen und das Steuerrecht vieler Staaten orientieren sich jedoch an den Richtlinien der OECD (Organization For Economic Cooperation and Development).

Erfahren Sie mehr zur Unternehmensbesteuerung in Mexiko.

Was sind Maquiladoras?

Maquiladoras oder Maquilas sind Fertigungsbetriebe, die Vereinbarungen zwischen den USA und Mexiko entsprechend Steuervorteile genießen. Maquliadoras fungieren als Rechtsträger für ausländische Hersteller und ermöglichen diesen, Produkte in Mexiko zu fertigen und dann zu exportieren. Die mexikanische Regierung erkennt die Vorteile an, die Produktionsbetriebe ausländischer Hersteller bieten. Sie gesteht den Maquila-Betrieben im Gegenzug bestimmte steuer- und handelsrechtliche Vorteile zu. Für die Fertigung benötigte Ausrüstung und Materialien können beispielsweise zollfrei nach Mexiko eingeführt werden. In Mexiko hergestellte Produkte unterliegen bei der Ausfuhr in die USA niedrigen oder keinen Zöllen.

Um als Maquila anerkannt zu werden und diese Vorteile in Anspruch nehmen zu können, müssen Fertigungsbetriebe in Mexiko einige Bedingungen erfüllen.

Hier finden Sie weitere Informationen zu Maquiladoras.

Was sind meine ersten Schritte, um einen Fertigungsstandort in Mexiko zu eröffnen?
  1. Finden Sie zunächst den optimalen Standort. Ist der Zugang zu Lieferanten, Kunden und wichtigen Industriezentren gewährleistet?
  2. Arbeiten Sie die logistischen Details aus. Lässt sich der Transport Ihrer Waren schnell, kostengünstig und unkompliziert gestalten?
  3. Mexiko besteht aus Bundesstaaten, die über je eigene Wirtschaftsentwicklungsausschüsse verfügen. Die Ausschüsse fördern regionale Initiativen für unterschiedliche Branchen. Sobald Sie Ihren gewünschten Standort gefunden haben, informieren Sie sich über die Initiativen, von denen Ihre Branche in dem entsprechenden Bundesstaat profitiert. Ein wichtige Informationsquelle ist ProMexico, eine Unterorganisation des Wirtschaftsministeriums mit Niederlassungen allen Bundesstaaten.
  4. Wenden Sie sich an uns. Tetakawi bietet Ihnen Informationen und Begleitung bei jedem Schritt, von der Entscheidungsfindung bis zum erfolgreichen Betrieb in Mexiko.

Arbeit in Mexiko

Sind die Arbeitskosten in Mexiko geringer als in China?

Der Mindestlohn in Mexiko beträgt ca. 1,70 €/Stunde einschließlich Zusatzleistungen. Der Durchschnitt in China beträgt ca. 3,23 €/Stunde einschließlich Zusatzleistungen. Jedoch hat Mexiko eine 48-Stunden-Arbeitswoche, während es in China nur 40 Stunden sind. Die Arbeitskosten betragen daher in beiden Ländern ca. 450 €/Monat, wobei Mexiko einen Produktivitätsvorteil von einem Tag bietet.

In beiden Ländern werden Überstunden bezahlt. Für Überstunden wird bei bis zu neun Stunden über der wöchentlichen Regelarbeitszeit der doppelte Lohn bezahlt. Mitarbeiter, die mehr als 57 Stunden pro Woche arbeiten, erhalten jedoch den dreifachen Lohn. Obwohl die Entlohnung von Überstunden und der 1,5-fache Lohn in China gesetzlich vorgeschrieben sind, halten zahlreiche Arbeitgeber diese Vorschrift nicht ein. Das mexikanische Arbeitsrecht ist extrem streng.
Wie viel verdienen Arbeiter in der Fertigung durchschnittlich in Mexiko?

Seit der Erhöhung des Mindestlohnes in 2017 liegen die Arbeitskosten in der Produktion einschließlich Zusatzleistungen bei ca. 5,24 €/Tag. Die Arbeitskosten in der Produktion werden in Mexiko häufig jährlich zwischen Arbeitgebern und Gewerkschaften ausgehandelt. Die Gehälter für Beschäftigte außerhalb der Produktion werden durch Angebot und Nachfrage bestimmt.

Einige Unternehmen teilen in der Produktion beschäftigte Mitarbeiter anhand bestimmter Fähigkeiten ein, z. B. (1) Monteure und Fertigungstechniker, (2) Bediener spezifischer Maschinen, (4) Maler, (5) Schweißer, (6) CNC-Maschinenbediener, (7) CNC-Setuptechniker, (8) CNC-Maschinisten usw.

Bei Mitarbeitern wie Monteuren und Fertigungstechnikern liegen die Löhne zwischen 1,70 €/Stunde bei der Einstellung und 2,09 €/Stunde nach einem Jahr sowie bis zu 2,86 €/Stunde nach mehreren Jahren im selben Job.

Gehälter und Zusatzleistungen sind abhängig von Region und Standort.

Bei Mitarbeitern auf Stundenbasis werden im Gegensatz zu Festangestellten Überstunden mit dem doppelten oder dreifachen Lohn vergütet. Die Regelarbeitszeit in Mexiko beträgt 48 Stunden (Tagschicht), 45 Stunden (gemischte Schicht) bzw. 42 Stunden (Nachtschicht).

Fakten über die Arbeitswoche und Löhne in Mexiko

Wie sieht der Arbeitsmarkt in Mexiko aus?

2017 hatte Mexiko 124 Millionen Einwohner, von denen 64 % über einen Sekundarschulabschluss verfügten.

2017 waren durchschnittlich 54.204.266 der Einwohner Mexikos berufstätig, viele davon in der Fertigung. Beispielsweise waren 2017 2.584.726 Arbeitnehmer in der Fertigung beschäftigt, nahezu 75 % davon auf Positionen mit geringem oder mittlerem Ausbildungsniveau.

Hier erfahren Sie mehr über die Arbeitskräfte im Fertigungsbereich in Mexiko.

Wie erfolgt die Zusammenarbeit mit Gewerkschaften? Müssen Arbeitskräfte gewerkschaftlich organisiert sein? Sind die Gewerkschaften in Mexiko zuverlässig?

Es wird empfohlen, dass sich Unternehmen vor der Aufnahme einer Tätigkeit in Mexiko mit Gewerkschaftsvertretern treffen. In einigen Fällen ist es ratsam, dass Unternehmen Gewerkschaften bitten, deren Belegschaft zu vertreten. Mitarbeiter in Unternehmen mit 20 oder mehr Beschäftigten können sich gewerkschaftlich organisieren. Die Verhandlungen gestalten sich oftmals schwieriger, wenn Sie nicht von Anfang an mit einer zuverlässigen Gewerkschaft zusammenarbeiten.

Die sogenannten „weißen Gewerkschaften“ Mexikos sind für ihre Kooperation mit Arbeitgebern bekannt. Die „roten Gewerkschaften“ dagegen zeichnen sich durch härtere Verhandlungspositionen und Arbeitsniederlegungen aus.

Die weißen Gewerkschaften sind in der Regel zwar wesentlich kooperativer als ihre US-amerikanischen oder europäischen Gegenstücke, setzen sich jedoch trotzdem stark für höhere Löhne und Zusatzleistungen ein. Im Allgemeinen besteht das Ziel darin, eine Lösung zum Vorteil des Unternehmens zu finden.

Voraussetzungen für die Zusammenarbeit mit Gewerkschaften in Mexiko

Welche Zusatzleistungen erhalten Mitarbeiter in der Regel?

Neben den gesetzlichen Feiertagen gewähren Unternehmen umfangreichen Urlaub und bieten Zusatzleistung, die die Mitarbeiterbindung stärken.

Bei gesetzlich vorgeschriebenen Zusatzleistungen handelt es sich um bezahlten Urlaub, arbeitsfreie Feiertage, Betriebsrente, Weihnachtsgeld und Krankenkasse.

Zusatzleistungen, die Unternehmen Wettbewerbsvorteile verschaffen und die Mitarbeiterfluktuation senken, sind Transport zum Arbeitsplatz, kostenfreie Mahlzeiten oder Essensgutscheine, Pünktlichkeitsboni und ggf. Stipendien.

Obwohl einige dieser Zusatzleistungen vordergründig Mehrkosten verursachen, tragen sie zur Zufriedenheit der Mitarbeiter bei und bedeuten so langfristig Einsparungen. Hier erfahren Sie mehr über Zusatzleistungen in Mexiko.

Mehr über Zusatzleistungen in Mexiko erfahren

Welche Vorgaben macht das mexikanische Arbeitsrecht?

Das mexikanische Arbeitsrecht trat 1917 nach dem Revolutionskrieg in Kraft und sollte die Arbeitsbedingungen verbessern sowie für mehr Sicherheit sorgen. Das Arbeitsrecht wurde zweimal reformiert, 1970 und 2012.

Das aktuelle Arbeitsrecht bringt Verbesserungen bei den Löhnen und Zusatzleistungen, Arbeitsverträgen und Sozialversicherung. Hier erfahren Sie mehr.

Hier erfahren Sie mehr über das mexikanische Arbeitsrecht

Sind Techniker und leitende Angestellte in Mexiko ebenso gut ausgebildet wie in Kanada und den USA?

Selbstverständlich. Es wird empfohlen, dass Unternehmen Techniker und leitende Angestellte aus Mexiko beschäftigen, die neben der Landessprache die Sprache des Unternehmens beherrschen und so problemlos mit Mitarbeitern vor Ort und am Hauptsitz kommunizieren können. Dies sorgt für höhere Effizienz, da sowohl die kulturellen Normen vor Ort als auch die Unternehmenskultur respektiert werden.

Die Regierung sorgt mit mehreren Initiativen, die beispielsweise bei der schulischen Ausbildung ansetzen, dafür, dass die nächste Generation von Technikern sich perfekt in den Arbeitsmarkt einfügt. Es befinden sich sogar neue Berufsschulen im Aufbau, die speziell auf den Bedarf bestimmter Branchen wie der Fertigung zugeschnitten sind. Hier erfahren Sie mehr.

Können Mitarbeiter nur in Großstädten geschult werden?

Die für die Fertigung erforderlichen Grundkenntnisse können dank der Reform des mexikanischen Arbeitsrechts überall vermittelt werden. Die Verfügbarkeit spezieller Ausbildungsmöglichkeiten hängt vom Gewicht der jeweiligen Branche in der entsprechenden Region ab.

Das reformierte mexikanische Arbeitsrecht von 2013 schreibt vor, dass sämtliche Unternehmen bestimmter Industriecluster ihren Mitarbeitern Ausbildungsmöglichkeiten bieten müssen.

Die Novelle des Arbeitsrechts wurde vom mexikanischen Ministerium für Arbeit und Soziales (STPS) mit dem Ziel angeregt, das Ausbildungsniveau zu erhöhen. Hier erfahren Sie mehr.

Wie schwierig ist es in Mexiko, Arbeitskräfte zu halten?

Das hängt vom jeweiligen Standort in Mexiko ab. Mitarbeiter in Grenznähe wechseln ihren Arbeitsplatz häufiger, da andere Hersteller mitunter bessere Angebote machen können. Unternehmen im Landesinneren haben in der Regel mit einer geringeren Fluktuation zu kämpfen, müssen jedoch trotzdem Zusatzangebote bieten, um sich im Wettbewerb um Arbeitskräfte durchsetzen zu können.

Wie praktisch überall bestimmen Gehalt, Zusatzleistungen und Arbeitsbedingungen über die Mitarbeiterbindung. Übliche Maßnahmen zur Stärkung der Mitarbeiterbindung sind beispielsweise Angebote hinsichtlich des Transports vom und zum Arbeitsplatz, Essensgutscheine und Gratismahlzeiten sowie Weihnachtsgeld und Pünktlichkeitsboni.

Außerdem ist zu beachten, dass Mitarbeiter oftmals aus unterschiedlichen Teilen des Landes stammen und die Weihnachtszeit bei ihren Familien verbringen möchten.

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Können Mitarbeiter in den USA und in Kanada geschult werden?

Ja.

Mitarbeiter, die an bezahlten Schulungen bzw. Schulungen während eines bestehenden Arbeitsverhältnisses teilnehmen, erhalten ein vorübergehendes Visum. Die Mitarbeiter fallen in der Regel unter die Visakategorie H, L, O, P oder Q. Außerdem können Mitarbeiter mit einem B-1-Visum mit einer anfänglichen Laufzeit von 1 bis 6 Monaten in die USA einreisen. Das Visum kann auf bis zu ein Jahr verlängert werden. Hier erfahren Sie mehr.

In Kanada gelten die zu schulenden Mitarbeiter als Geschäftsreisende, insbesondere wenn die Schulung im Auftrag eines kanadischen Unternehmens oder einer Tochtergesellschaft eines ausländischen Unternehmens erfolgt und die Mitarbeiter Kanada anschließend wieder verlassen, um ihre Tätigkeit aufzunehmen. Die Mitarbeiter benötigen eine elektronische Reisegenehmigung (ETA). Hier erfahren Sie mehr.

Welche Visa benötigen Ausländer für eine berufliche Tätigkeit in Mexiko?

Ausländer, die in Mexiko arbeiten möchten, müssen bei der Beantragung eines der unterschiedlichen Visa einen Beschäftigungsnachweis vorlegen.

Mitarbeiter von Unternehmen mit Sitz in Großbritannien, Kanada, den USA, Japan oder Ländern des Schengen-Raums erhalten antragsfrei ein FMM- bzw. Besuchervisa mit einer Gültigkeit von 180 Tagen. Einwohner aller anderen Länder müssen in der nächstgelegenen mexikanischen Botschaft ein Visum beantragen. Dies gilt sowohl für Urlaubs- als auch für Geschäftsreisende.

Mitarbeiter, die sich länger als sechs Monate im Land aufhalten, können ein auf ein Jahr befristetes Besuchervisum beantragen, das dann jeweils um ein Jahr verlängert werden kann. Mitarbeiter, die länger als vier Jahre im Land bleiben möchten, sollten ein Visum mit unbegrenzter Aufenthaltsgenehmigung beantragen.

Dieses Visum muss dann nicht mehr verlängert werden. Die meisten Anträge für diese Visakategorie werden von Rentnern bzw. Mitarbeitern mit Familie im Land gestellt. Personen mit unbefristeter Aufenthaltsgenehmigung, die im Land investieren, haben auch die Möglichkeit, die mexikanische Staatsbürgerschaft zu erhalten.

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Worum handelt es sich in Mexiko bei einem Aguinaldo?

Bei einem Aguinaldo handelt es sich um das gesetzlich vorgeschriebene Weihnachtsgeld. Alle Mitarbeiter erhalten Weihnachtsgeld.

Hier erfahren Sie mehr zum Thema Aguinaldo.

Gesetze und Bestimmungen in Mexiko

Was ist das USMCA?

USMCA ist die Neufassung des NAFTA bzw. NAFTA 2.0. Hierbei handelt es sich um eine Erweiterung des NAFTA-Abkommens durch Regelungen aus dem ehemaligen TPP-Abkommen.

Die wichtigsten Änderungen für Hersteller in Mexiko betreffen die folgenden Bereiche:

  • Ursprung von Fahrzeugkomponenten
  • Arbeitskräfte im Fahrzeugbau
  • Auslaufklausel
  • Beilegung von Handelskonflikten
  • Beschaffung in Nichtmitgliedsstaaten
  • Zollbefreiung

Mehr über das USMCA erfahren

Welche Vorteile bietet das NAFTA-Abkommen für die Fertigung?

Der Abschluss des NAFTA-Abkommens hat in ganz Nordamerika für einen Boom des produzierenden Gewerbes gesorgt, insbesondere bei Maschinen, Motoren, Pumpen, Elektronikkomponenten und Fahrzeugen. Das Wachstum in diesem Bereichen hat die Wirtschaft in allen drei Ländern beflügelt.

Die Partnerschaft ermöglicht Unternehmen in Nordamerika eine kostengünstige Fertigung mithilfe von Arbeitskräften, die sich durch ein hohes Qualitätsbewusstsein auszeichnen. Aufgrund der insgesamt niedrigeren Fertigungskosten, haben die Unternehmen mehr Möglichkeiten zur Diversifizierung ihrer Märkte sowie für die Entwicklung neuer Produkte.

Nordamerika bietet einen der größten Märkte der Welt und das NAFTA-Abkommen macht den Warenverkehr in diesem Markt einfacher und günstiger.

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Was ist IMMEX?

IMMEX bietet einen Kostenanreiz für Unternehmen, die Waren in Mexiko fertigen und exportieren. Der Anreiz ermöglicht Unternehmen die von der 16%igen Mehrwertsteuer befreite „vorübergehende“ Einfuhr von Fertigungskomponenten, Materialien und Assets. IMMEX-registrierte Fertigungsunternehmen, die Waren „vorübergehend“ importieren, müssen diese Waren innerhalb einer vorgeschriebenen Frist aus Mexiko exportieren, sie an ein anderes IMMEX-Unternehmen in Mexiko „transferieren“ oder die Waren als „dauerhaft“ importiert deklarieren.

Die Vorteile als registriertes IMMEX-Unternehmen erfordern einen gewissen Aufwand bei der Buchhaltung sowie der Bestandsführung, damit die Rückverfolgbarkeit während Audits gewährleistet ist. Für die Registrierung unter dem IMMEX-Programm beim mexikanischen Wirtschaftsministerium und um die Anreize nutzen zu können, muss das Fertigungsunternehmen direkt oder indirekt an der Fertigung von Waren beteiligt sein, die anschließend exportiert werden.

Mehr über IMMEX erfahren

Erhebt Mexiko Importzölle auf Rohstoffe und Maschinen?

Ja. Der Außenhandel Mexikos beruht auf dem harmonisierten System. Wie in den USA und in Kanada werden Waren in Mexiko nach Zolltarifnummer, Importabgaben, Ursprungsland und Werkt klassifiziert.

Die mexikanische Regierung unterstützt Unternehmen mit mehreren Programmen bei der Senkung bzw. Befreiung von Importabgaben. Zusätzlich zum NAFTA-Abkommen bietet Mexiko Programme wie PROSEC und REGLA OCTAVA (übersetzt: die achte Regel) zur Senkung der Zölle auf zahlreiche industriespezifische Waren.

Hier erfahren Sie mehr über PROSEC.

Für zahlreiche Maquiladoras entfällt die MwSt. in Höhe von 16 % beim Import. Mexiko erhebt seit dem 1. Januar 2015 eine MwSt. auf den Import von Rohstoffen und Maschinen. Jedoch können Maquilas mit einem SAT-Zertifikat direkt beim Import eine Erstattung der MwSt. beantragen. Das SAT ist die Vollzugsbehörde des mexikanischen Finanzministeriums. Unternehmen, die die Kriterien für die Zertifizierung erfüllen, müssen beim Import von Rohstoffen und Maschinen nach Mexiko keine MwSt. abführen. Die MwSt. wird bei der Einfuhr von Verbrauchsgütern nach Mexiko berechnet und erhoben.

Gelten in Mexiko strenge Umweltschutzgesetze?

Die Umweltschutzgesetze in Mexiko entsprechen etwa denen der USA, jedoch erhalten vorläufige Regelungen schneller Gültigkeit. Das allgemeine Umweltschutzgesetz von Mexiko (LGEEPA) regelt zahlreiche Auflagen in Bezug auf die Verschmutzung von Wasser, Luft und Boden sowie die Erhaltung von Ressourcen und die Durchsetzung von Umweltschutzbestimmungen.

Die wichtigsten Bereiche bezüglich der Industrie sind die Verschmutzung von Luft, Wasser und Boden. Hier erfahren Sie mehr.

Wie lässt sich das Rechtssystem Mexikos mit dem anderer Länder vergleichen?

In Mexiko gelten zahlreiche Vorschriften in Hinblick auf Beschäftigung, Import und Export, Umweltschutz, Arbeitsschutz und Steuern. Die Gesetze, die den Vorschriften zugrunde liegen, unterscheiden sich von denen anderer Länder.

Die mexikanische Regierung vereinfacht der verarbeitenden Industrie die Einhaltung dieser Vorschriften durch effektive Mechanismen und Prozesse in Bezug auf den Informationszugang, die Beantragung von Genehmigungen und Zulassungen sowie die ggf. erforderliche Hilfe.

Bei den Arbeitsschutzbestimmungen gemäß dem mexikanischen Arbeitsrecht handelt es sich um einige der landesweit am striktesten umgesetzten Vorschriften. Dahinter folgen die Umwelt- und Handelsvorschriften.

Mehr über den Arbeitsschutz in Mexiko erfahren

Welche Behörden regeln die Fertigung in Mexiko?

1. Außenministerium: http://www.sre.gob.mx/en/

2. Ministerium für Arbeit und Soziales: http://www.stps.gob.mx/bp/secciones/english/index.html

3. Finanzministerium: http://www.shcp.gob.mx/Paginas/default.aspx#

4. Ministerium für Umwelt und natürliche Ressourcen: http://www.semarnat.gob.mx/

5. Wirtschaftsministerium: http://www.economia.gob.mx/en

6. Innenministerium: http://www.gobernacion.gob.mx

Wo befinden sich die Maquiladoras?

Grenzregion vs. Landesinnere

Über 56 % der Maquiladoras, der Unternehmen, die den Großteil ihrer Erzeugnisse exportieren, unterhalten ihre Standorte in den sechs Bundesstaaten entlang der US-Grenze: Baja California, Sonora, Chihuahua, Coahuila, Nuevo Leon und Tamaulipas.

Die restlichen 44 % verteilen sich auf die anderen 26 Bundesstaaten, einschließlich Mexiko-Stadt.  In den Jahren 2017 und 2018 haben sich über 65 % der neuen Maquiladoras in Mexiko in einem der Bundesstaaten an der US-Grenze angesiedelt.

Steuern und wirtschaftliche Bedingungen für die Fertigung in Mexiko

Welchen Einfluss hat die MwSt. auf die Fertigung in Mexiko?

Die in Mexiko als IVA (Impuesto al Valor Agregado) bezeichnete Mehrwertsteuer wird seit 1980 in Höhe von 16 % auf Importe, Waren und Dienstleistungen erhoben.

Nur in der Grenzregion gilt statt den üblichen 16 % eine IVA von 8 %. In den vergangenen 10 Jahren wurde die IVA von ursprünglich 11 % auf 0 % gesenkt, anschließend auf 16 % angehoben und dann auf den heutigen Wert von 8 % halbiert.

Zahlreiche Waren und Dienstleistungen sind von der Steuer ausgenommen, darunter:

  • Nichtgewerbliche Verkäufe von Gebrauchtwaren
  • Geldmarktinstrumente
  • Gold mit einem Reinheitsgrad von mindestens 99 %
  • Landmaschinen
  • Bestimmte B2B-Exportwaren
  • Bestimmte Finanzdienstleistungen
  • Gewerbliche medizinische Dienstleistungen

Für die IVA-Erstattung müssen Belege aufbewahrt werden und eine Anmeldung des Unternehmens beim Finanzministerium (Hacienda) erfolgen. Verkäufe und Käufe werden monatlich ermittelt und jeweils zum 17. des Folgemonats eingereicht. Das Verfahren erfolgt ausschließlich elektronisch. Ggf. kann eine Fristverlängerung für die IVA beantragt werden.

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Wie werden Fertigungsunternehmen in Mexiko besteuert?

Die Unternehmenssteuer in Mexiko (Stand 2016) beträgt 30 %. Ausländische Unternehmen werden ebenso besteuert wie inländische, jedoch gelten einige Ausnahmen. Gewinne aus Verkäufen und Anlagevermögen werden wie normale Einkommen besteuert.

Start-ups werden zu einem bereinigten Satz von 10 %/Jahr abgeschrieben. Gewinnbeteiligungen von Mitarbeitern werden mit 10 % besteuert. Unternehmen unterliegen einer besonderen Verbrauchssteuer auf Produktion und Dienstleistungen.

Zwischen den USA und Mexiko gilt ein Doppelbesteuerungsabkommen.

Verlust, Abschreibungen, Konsolidierungen und Zinsen können in Mexiko von der Steuer abgesetzt werden. Verluste können bis zu 10 Jahre ohne Rücktrag übertragen werden. Es gilt die lineare Abschreibung zu unterschiedlichen Sätzen. Beispielsweise können Maschinen und Einrichtung mit 10 % abgeschrieben werden, Gebäude mit 5 %, Fahrzeuge mit 25 % und Computer mit 30 %.

Welchen Einfluss hat die mexikanische Währung auf die Fertigungskosten?

Ein Abfall des mexikanischen Peso (MXN) gegenüber dem Euro (EUR) bedeutet geringere Kosten in Mexiko. Der Kurs des Peso zum Euro schwankt, liegt jedoch in der Regel bei etwa 1:20. Damit erhalten europäische Unternehmen, die in Mexiko fertigen, viel Kaufkraft für Materialien, Komponenten und Waren.

Auf der anderen Seite haben Kursverluste in der Regel steigende Löhne zur Folge. In vielen Fällen kaufen Unternehmen Pesos für die Zahlung von Löhnen und Versorgung, sodass ein konstantes Verhältnis zum Euro gewährleistet bleibt.

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Wie viel wird in die Fertigung in Mexiko investiert?

Ausländische Direktinvestition in Mexiko

2018 lag die ausländische Direktinvestition in Mexiko bei 17,842 Milliarden USD, ein Anstieg von 14 % gegenüber 2017. 43 % der Gesamtsumme wurden in der verarbeitenden Industrie investiert, die einen wichtigen Beitrag zum Bruttoinlandsprodukt des Landes leistet.

Many local governments have extra incentives in place to attract business, specifically companies that produce specialty products for the aerospace, automotive, and electronics industry.

Infrastruktur und Versorgung in Mexiko

Sind in Mexiko Rohstoffe verfügbar?

Ja. In Mexiko gibt es zunehmend mehr Anbieter von Rohstoffen wie Metallen, Harzen usw.

Jedoch wird der Großteil der in den Maquilas verarbeiteten Rohstoffe importiert, z. B. aus den USA und Kanada sowie aus Europa und dem Fernen Osten.

Wie hoch liegen die Stromkosten in Mexiko?

In den meisten Regionen Mexikos erfolgt die Stromversorgung durch den staatlichen Monopolisten, die Comision Federal de Electricidad oder CFE. Die Preise unterscheiden zwischen privater, gewerblicher und industrieller Nutzung und hängen auch von der Region, der Jahreszeit sowie der Tageszeit der Nutzung ab.

In der Regel können Hersteller bei der CFE mit Preisen zwischen 0,07 und 0,09 €/kWh rechnen. Die Kosten hängen vom Alter/von der Effizienz der Maschinen sowie von deren Startfrequenz und der Tageszeit der Nutzung ab.

Zu den Kosten per verbrauchter kWh kommt noch eine Gebühr der CFE für die Anschlussleistung in Höhe von ca. 90 € je kVA. Beispielsweise benötigen Sie für den Betrieb eines 500-kVA-Transformators bei 80 % Leistung eine Anschlussleistung von 400 kVA. Häufig stellt die CFE eine Grundleistung kostenlos zur Verfügung. Sind dies 200 kVA, muss ein Unternehmen im vorliegenden Beispiel weitere 200 kVA hinzukaufen. Bei einem Preis von 90 € pro kVA entspricht dies 18.000 €.

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Verfügt Mexiko über eine angemessene Logistikinfrastruktur?

Ja. Der Warentransport auf dem Landweg erfolgt über Autobahnen, die denen in den USA und Europa um nichts nachstehen. Außerdem verfügt das Land über eine umfassende Infrastruktur für den Warentransport per Luft- und Seefracht sowie auf dem Schienenweg.

Mehrere große US-Speditionen bieten in Partnerschaft grenzüberschreitende Transportleistungen und übernehmen gemeinsam mit mexikanischen Partnern die Auslieferung im ganzen Land.

Geeignete Standorte für Warenlager und Distributionszentren finden Unternehmen problemlos in allen großen und mittelgroßen Städten Mexikos. Während Gewerbeflächen der Klasse A u. U. nur begrenzt vorhanden sind, finden sich umso mehr Flächen der Klassen B und C.

Was ist eine Fertigungscommunity?

Eine skalierbare, kostengünstige Fertigungsumgebung in Mexiko, mit Gewerbeflächen der Klasse A, Supportleistungen und einem rechtlichen Rahmen, die dank Skaleneffekten für höhere Produktivität und Effizienz sorgt. Die Betriebsumgebung bietet eine effektive, zuverlässige und modulare Infrastruktur für die Fertigung selbst der komplexesten Produkte.

Kann ich ein Gebäude in Mexiko erwerben?

Ausländer können Immobilien und Land in Mexiko erwerben, jedoch stellen die gesetzliche Vorgaben und die Anforderungen bezüglich Anlageninfrastruktur, Versorgung und Steuern eine hohe Hürde für Erstkäufer dar.

Unternehmen mit einem eigenen Fertigungsstandort in Mexiko beauftragen nicht selten Dritte mit der Verwaltung sowie mit regulatorischen Aufgaben.

Auf Grundbesitz wird eine Grundsteuer erhoben, die vom Gesamteinkommen des Unternehmens absetzbar ist.

Beim Betrieb eines Standorts in Mexiko müssen auch Umwelt- und Sicherheitsauflagen beachtet werden.

Welche Regionen eignen sich am besten für eine Standorteröffnung in Mexiko?

Standorte in Mexiko werden am häufigsten entlang der US-Grenze sowie im Landesinneren gegründet. Die Fertigungsbranche ist in der Grenzregion stark vertreten, daher ist der Arbeitsmarkt gesättigt und der Wettbewerb um Arbeitskräfte ist hart. Einige Betriebe verzeichnen aufgrund des hohen Arbeitskräftebedarfs eine durchschnittliche Fluktuation von 15 %. Die Nähe zu den USA ist ein wichtiger Vorteil für zahlreiche Betriebe, da diese auch Kundennähe bedeutet.

Die Regionen im Landesinneren Mexikos und in Zentralmexiko überzeugen mit einer geringeren Mitarbeiterfluktuation bei gleichen Fertigungsmöglichkeiten und Qualitätsstandards. Staatlich geförderte regionale Ausbildungs- und Branchenentwicklungsmaßnahmen haben hier zu mehr ausländischen Direktinvestitionen, einer gesteigerten Produktivität und einem wachsenden Bruttoinlandsprodukt geführt. Obgleich diese Regionen tiefer im Landesinneren liegen, gewährleistet die Infrastruktur eine gute Anbindung an die USA.

Wie sicher ist der Export aus Mexiko?

Mexiko verfügt über umfassende Erfahrung im Transport und Export von Waren. 2017 war Mexiko mit einem Exportvolumen von 418 Milliarden USD der neuntgrößte Exporteur weltweit. Wenn Unternehmen mit einem zuverlässigen Logistikpartner zusammenarbeiten, erhöht sich die Sicherheit der Waren deutlich, da für den Warentransport in Mexiko und über die Grenzen zahlreiche Zulassungen erforderlich und strenge Vorschriften einzuhalten sind.

Außerdem hat Mexiko in die Straßeninfrastruktur investiert und vergibt spezifische Sicherheitszertifikate für Transportunternehmen. Diese Maßnahmen sorgen für höhere Qualität und größere Pünktlichkeit bei der Distribution. Zusätzlich gewährleisten sie die Sicherheit von Fahrern und Waren.

Mautstraßen sorgen für einen sicheren und ungehinderten Warenverkehr. Beispielsweise führen drei Mautstraßen von der Grenze Arizonas zur Küste von Mexiko in Guaymas, Sonora.

Kultur und Leben in Mexiko

Wie wichtig sind Spanischkenntnisse für eine Standorteröffnung in Mexiko?

Obwohl die meisten Geschäftsleute in Mexiko Englisch sprechen, sind Spanischkenntnisse für die Betriebsführung in Mexiko unverzichtbar, insbesondere für den Standortaufbau. Übersetzer und spezialisierte Dienstleister können Unternehmen ohne Spanischkenntnisse während der ersten Schritte unterstützen.

Mitarbeiter des Unternehmens, die in Mexiko leben, profitieren auch außerhalb des Büros von Spanischkenntnissen.

Mitarbeiter, die sich nur kurzfristig im Land aufhalten, benötigen keine weitreichenden Spanischkenntnisse. Mit den kulturellen Gepflogenheiten vertraut zu sein und einige Wörter zu kennen, ist jedoch von großem Vorteil.

Was hat Mexiko Arbeitskräften aus dem Ausland zu bieten?

Arbeitskräfte aus dem Ausland profitieren beispielsweise von den wunderschönen Stränden und den günstigen Preisen für Ferienunterkünfte. Zahlreiche der Städte mit großen Fertigungsstandorten zeichnen sich durch ein umfangreiches Freizeitangebot aus. Hinzu kommen traditionelle Kulturveranstaltungen.

Werde ich aufgefordert, Schmiergelder zu zahlen?

Mexiko wird im Korruptionsindex mit 190 Ländern auf Platz 54 geführt. Das heißt, dass Gesetze und behördliche Vorgaben im Land weitestgehend befolgt werden.

Unternehmen, die mit zuverlässigen Partnern zusammenarbeiten, geraten seltener unverschuldet in rechtliche Schwierigkeiten.

Wie sicher ist es, Arbeitskräfte für ihre Tätigkeit bzw. für Schulungen nach Mexiko zu entsenden?

Das Umfeld für eine berufliche Tätigkeit bzw. Schulungen ist in Mexiko ebenso sicher wie in anderen Ländern. Die Mitarbeiter sollten jedoch mit den kulturellen Gepflogenheiten vertraut sein und einige Wörter der Landessprache beherrschen.

Bei der Entsendung von Mitarbeitern nach Mexiko sollten ähnliche Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden, wie bei der Entsendung von Mitarbeitern in die USA. Unternehmensrichtlinien sind grenzüberschreitend einzuhalten und Mitarbeiter sollten dieselben Verhaltensstandards erfüllen wie in ihrem Heimatland.

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